Sonntag, 21. Oktober 2012
Vernachlässigt ....
Eine vernachlässigte digitale Identität. Naja, das wäre ja noch einfach. Aber es gibt ja noch ein anderes Blog mit Fotos vom Kind (wer uns kennt, kennt auch jenes Blog, falls nicht bitte melden. Da sind jetzt endlich die Bilder vom September alle drin, die vom Oktober fehlen noch). Und Facebook (einmal dienstlich, einmal privat). Und Google+. Und Twitter. Xing und noch mehr LinkedIn liegen zur Zeit sowieso brach. Und dann zickt Facebook zur Zeit auch noch herum und lässt sich häufig mit dem ausgewählten Browser zur Identität nicht lesen. (Ein Browser, eine Identität. Und dann noch ein Browser ohne Identität ... kein Wunder daß mein Rechner gerne ein wenig heiß wird. Und der Platz auf den mobilen Gadgets knapp.)
Der Drang, selber zu schreiben, war bei mir nie sehr groß. Aber in letzter Zeit hatte ich auch wenig Zeit dazu. Jeden Tag oder auch nur jede Woche einen Eintrag wird es hier also auch in Zukunft voraussichtlich nicht geben.
So, und jetzt wird der Rechner zugeklappt und die Fru Tagge versucht mal schlafen zu gehen. Gute Nacht!
Dienstag, 16. Oktober 2012
Jonglieren
Kind ist krank (bisher nicht besorgniserregend, aber krank). Der Mann ist fast die ganze Woche überall in der Republik, aber nicht zu Hause. Ein Tag ließ sich mit Homeoffice und Oma-vor-Ort-Betreung überbrücken. Aber am nächsten Tag müßte ich auch arbeiten und beide Omas sind verhindert. Alle Bälle in der Luft. Und keiner, der sie fängt?
Zum Glück arbeite ich nicht jeden Tag in der Woche. Und habe einen netten Arbeitgeber. Deswegen durfte ich einen Arbeitstag gegen einen Nichtarbeitstag tauschen. Da ist mein Mann auch nicht zu Hause. Aber beide Omas haben Zeit. Alle Bälle in der Luft. Aber viele helfende Hände.
Schlaf tief, schlaf fest liebe Tochter. Wenn Du aufschreckst und Dich mit großen Augen umsiehst bin ich da. Schlaf ruhig weiter. Und werd schnell wieder gesund.
Dienstag, 28. August 2012
Väterdiskriminierung im Kochbuch
Na prima, Frau Dohmen (oder ist der flotte Spruch vom Verlag?). Mein Mann, der Vater meiner Tochter, mag auch: Gemüsesuppe (ja, darf man auch Minestrone nennen, ist aber trotzdem trotzdem Gemüsesuppe), Grünkernsuppe, Fladenbrot, Polenta (die mag meine Tochter nicht), Couscous, Reis mit "Pünktchen" (Gemüse), Blinis (vermute ich), Kartoffelpuffer (mit oder ohne Karotten und Nuss), Hirsebälle, Spinat mit Reis, Falafel, Kartoffelkuchen, Kartoffelpüree (ohne Erbsen, die soll er nicht essen), Ratatouille (wg. Zuchinigehalt bei mir nicht so beliebt), Wirsing, Porree, Spinat, Gemüse im Backteig (sorry, "Gemüsetempura"), Wok (sehr lecker, wenn Herr Tagge wokt), Lauchtorte, Gemüserisotto ...
Und er macht Aufläufe, für die ich ihn glatt nochmal heiraten könnte. (Zur Zeit kocht er auch häufiger als ich, deswegen habe ich die Inspiration aus dem Buch bisher noch nicht so häufig gebraucht wie gedacht).
Weitere direkt Väter-diskriminierende Stellen sind mir jetzt nicht aufgefallen ... die Themen zu Ernährung usw. wirken auf mich informierten Laien korrekt und auch verständlich.
Montag, 27. August 2012
Gelegenheit, ein Gedicht auswendig lernen
Müde ist das Kind. Aber zum Einschlafen braucht man einen Auslöser.
Man kann ein Buch vorlesen - "Wenn kleine Tiere müde sind" ist bei uns beliebt. Mein Mann kann es von vorne bis hinten auswendig. Ich fast ...
Aber eigentlich sind die kleinen Tiere abends müde (auch die nachtaktiven Tiere wie Igel - zuviel Logik und Naturkunde sollte man in Bilderbüchern nicht erwarten).
Deswegen lese ich was anderes vor, ein Gedicht, das ich schon lange mal auswendig lernen wollte: "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". So vier, fünf mal hintereinander - und die kleinen Augen sind zugeklappt, tiefe Atemzüge zeigen: Mission erfüllt, Kind schläft.
Mal sehen, wann ich das Gedicht nicht mehr ablesen muß ...
Dienstag, 3. Juli 2012
MMR
Zum Sieg gegen die Pocken habe ich auch beigetragen (indirekt): wie alle Menschen meiner Generation kann ich noch die Narbe am Oberarm herzeigen (ein klarer Indikator, wie alt ich schon bin ... wenige Jahre jüngere wurden nicht mehr geimpft).
Mein Kind hat jetzt (bzw. in ein paar Tagen) mit der ersten MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) schon eine gewisse Immunität (ca. 90%, sagt der Kinderarzt). Eine Sorge weniger, daß irgendwer nicht geimpft ist und sie ansteckt.
Hoffentlich ist die Masernimpfung irgendwann für nachfolgende Generationen auch nicht mehr nötig und es heißt: Die Masern wurden ausgerottet. Verspätet, aber ausgerottet, genauso wie die Pocken. Ich glaube an die Zukunft (sonst hätte ich kein Kind bekommen) und das wir Menschen manchmal auch zu großem imstande sind.
Freitag, 15. Juni 2012
Nächtliche Wanderbewegung
23:46: Das Kopfende wurde erreicht und die erste Wende ist jetzt fast vollendet. Ein wenig wird dann (im Schlaf) geschimpft, wenn der Kopf irgendwo anstößt, das ist aber normalerweise kein Grund aufzuwachen.
Unser Kind bewegt sich (meistens auf dem Bauch liegend) vorwärts im Schlaf. Häufig wird die Nacht über die Wanderung bis zum Fußende fortgesetzt, und gelegentlich dort mit einer weiteren Wende fortgeführt, so daß sie dann morgens manchmal auch wieder richtig im Bett liegt.
Ohne Gitter würde dieses Kind mehrmals in der Nacht aus dem Bett fallen.
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7:23: In der Nacht wurde tatsächlich das Fußende erreicht, dort hat sie sich nochmal umgedreht und jetzt stieß der Kopf wieder am Kopfende an (nach einigen Windungen - nochmal drehen? - ist sie aufgewacht).
Das Bett ist 1,40m lang, schlafen gelegt wurde sie ca 20cm vom Kopfende entfernt: zurückgelegte Distanz 1,40m + 1,40m +0,20m = 3,00m!
Leider haben wir nicht so viel Platz, sonst wäre es mal sehr interessant, wie die Wanderbewegung aussehen würde, wenn sie nicht durch Bettgitter begrenzt werden würde ...
Donnerstag, 7. Juni 2012
Kind oder Katze? Teil 1: Als Fotomotiv
Also zum Thema: Fotografieren von Kindern bzw. Katzen
Die meisten (größeren) Familienmitglieder lassen sich nicht gerne fotografieren. Katzen und Kinder sind fotogen und haben meistens keine Einwände dagegen sich fotografieren zu lassen.
Bei Kindern muss man sich dann noch überlegen, ob man die Bilder dann auch gleich per Facebook und auf Google für die Welt veröffentlicht (machen wir jetzt nicht, das darf sie selbst entscheiden, wenn sie alt genug dafür ist. Die Fotos sind im per Passwort geschütztem Blog auch gut aufgehoben - wer uns kennt darf gerne nach Zugangsdaten fragen). Bei Katzen achtet man dann doch weniger auf Persönlichkeitsrechte ...
Bei beiden Motiven sollte man einen schnell reagierenden Fotoapparat haben, da sie sich (Katzen früher) sehr schnell bewegen können. Unser Kind interessiert sich jetzt auch für Fotograf(in) aber vor allem für den Fotoapparat, da muss man schnell fokussieren und abdrücken bevor sie einen erreicht hat. Ziel von einem gesunden Kind ist es, auf die Linse zu fassen oder gleich den Fotoapparat aus der Hand zu nehmen.
Katzen versuchen höchstens mal das Band vom Fotoapparat zu haschen und sind auch mit zunehmenden Alter noch weniger zu dirigieren wie Kinder.
Bei Kindern macht man tendenziell mehr Fotos, man will schließlich alle Entwicklungsschritte festhalten und die Verwandten wollen schließlich auch informiert sein.
Kinder kann man bunt anziehen (manche Katzen auch, aber damit verlieren sie meiner Meinung nach deutlich an Charme). Größtenteils schwarze Katzen sind übrigens besonders schwer zu fotografieren.
Aus (Hobby)Fotografensicht gewinnt für mich in diesem Vergleich knapp aber eindeutig: Kind. (Man muß noch ergänzen, daß ich in der Zeit, in der ich noch mit einer Katze zusammen wohnte, noch keine Digitalkamera besessen habe, bei Film war man ja eh sparsamer ... aber Kind hätte ich auch mit Film noch mehr fotografiert).
Fortgeschrittene (zu denen ich uns noch nicht zähle) können sich natürlich auch Kind und Katze halten, noch mehr Fotomotive!
Schluß für heute, jetzt muß ich erst mal Fotos sortieren ...