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Montag, 20. Mai 2013

Größenvergleich

Der "Papa (der beiden kleinen Chefs)" hat in seinem Blog "Wer ist der Chef" aufgerufen, Bilder vom ersten Paar Schuhe und den aktuellen Schuhen zu posten.

Ich mußte dafür erst mal nachfragen, aber meine Mutter hat mein erstes Paar tatsächlich aufgehoben (und nach längerem Suchen auch gefunden. Vielen Dank fürs Aufheben und Suchen!).




Innen: Größe 20, außen: Größe 41 (ich lebe auf großem Fuß).

Meine Tochter hat letztes Jahr auch mit Größe 20 angefangen laufen zu lernen, mal sehen ob Ihre Füße auch so groß werden ... jetzt sind wir schon bei Schuhgröße 22.

Freitag, 14. Dezember 2012

Zimtsterne

Zimtsterne erster Versuch:
Zu groß ausgestochen und
zu dicht gepackt
Gerade hat mich meine Schwiegermutter angerufen: Sie hätte gerne das Rezept von den Zimtsternen, denn die Nachbarin hätte die auch sehr gerne gemocht.

Wir hatten hier noch nie große Plätzchennot, wir bekamen von unseren Müttern erfreulich wohlschmeckende Plätzchen in großer Vielfältigkeit und guten Mengen.  Beide backen unterschiedliche Sorten, nur Vanillekipferl gibts von beiden - die schmecken beide gut, die einen eher süßer krümeliger die anderen ein bisschen fester und weniger süß, aber beide sehr lecker.

Nur Zimtsterne gabs nicht, obwohl die bei uns jeder mag. Ich hatte mich schon mal vor Jahren dran probiert, das Ergebnis war durchaus lecker, aber die Herstellung war schon mühselig und irgendwie war ich nicht mehr dazu gekommen.

Dieses Jahr bin ich beim Bloglesen über ein Rezept für Zimtsterne gestolpert und musste das gleich mal umsetzten. Außerdem hatten wir noch verschiedene Mandeln (gehobelt, gestiftelt, ganz) die auch mal weg mussten (Mandeln hacken geht übrigens prima mit dem Zerkleinerungsaufsatz für den Stabmixer).

Beim ersten Versuch hatte ich zum Ausstechen nur die große Sternform gefunden und das ganze versucht auf einem Backblech unterzubringen, daß war dann schon ein wenig mühsam alle unterzubringen und leider sind nachher auch ein paar mit dem Zuckerguß zusammengeklebt und/oder beim Runterholen unten ein wenig hängengeblieben. Der "Ausschuß" schmeckt natürlich genauso gut, aber ist eben optisch nicht perfekt.

Beim zweiten Versuch mit kleiner Sternform und auf zwei Backblechen ging es schon besser!

Und so gab es auch genug Zimtsterne, daß ich mal nicht nur Plätzchen entgegengenommen habe sondern auch ein paar zurück geben konnte.

Unsere Tochter mag Zimtsterne (und andere Plätzchen) übrigens auch und weiß genau wo die Dose steht. Regelmäßig müssen die strengen Eltern davon überzeugt werden, daß mal etwas hergegeben wird (dabei sind wir böse und geben keine Plätzchen, wenn es in weniger als einer halben Stunde eine richtige Mahlzeit gibt, sehr hartherzig)).

Meine Tipps:
  • zwei Backbleche, große Abstände, auch wenn die Sterne nicht aufgehen
  • kleine Stern-Form
  • die Glasur sehr fest schlagen, die Masse muss dickflüssig sein und ist dann  ausreichend für sehr dicken Auftrag (nicht wie dünner Zuckerguß sondern eher wie Baiser-Masse)
  • Backpapier oder sehr gründlicher Fett-Mehl-Auftrag auf dem Backblech (das ganze ist klebrig)
  • ich habe auf einer Glasplatte ausgerollt und zum Ausrollen nicht die übliche Holznudelrolle verwendet sondern eine kleine Stahlisolierkanne (besser abwaschbar) - (hatte ich schon erwähnt, daß die Masse SEHR klebrig ist?)
  • Einen Teil der Zimtsterne mit Leuten tauschen, die andere gute Plätzchen machen :-)

P.S: Die Quelle für das tolle Zimt-Stern-Rezept hat noch eine Menge weitere Rezepte für Weihnachts-Plätzchen ... ob ich da dieses Jahr noch mehr mache, weiß ich aber noch nicht, man muß ja nicht übertreiben :-)

Dienstag, 16. Oktober 2012

Jonglieren

Kind ist krank (bisher nicht besorgniserregend, aber krank). Der Mann ist fast die ganze Woche überall in der Republik, aber nicht zu Hause. Ein Tag ließ sich mit Homeoffice und Oma-vor-Ort-Betreung überbrücken. Aber am nächsten Tag müßte ich auch arbeiten und beide Omas sind verhindert. Alle Bälle in der Luft. Und keiner, der sie fängt?

Zum Glück arbeite ich nicht jeden Tag in der Woche. Und habe einen netten Arbeitgeber. Deswegen durfte ich einen Arbeitstag gegen einen Nichtarbeitstag tauschen. Da ist mein Mann auch nicht zu Hause. Aber beide Omas haben Zeit. Alle Bälle in der Luft. Aber viele helfende Hände.

Schlaf tief, schlaf fest liebe Tochter. Wenn Du aufschreckst und Dich mit großen Augen umsiehst bin ich da.  Schlaf ruhig weiter. Und werd schnell wieder gesund.

Mittwoch, 24. August 2011

Gewohnheitskind

11 Wochen alt.

Und weiß genau, was sie will: Muttermilch, wohltemperiert, bitte nur in der Originalverpackung. Andere Darreichungsform (Fläschchen mit Originalflüssigkeit oder auch Fertignahrung) werden bisher lauthals verweigert - und wenn das dann zu anstrengend war, schläft das hungrige Kind lieber ein. Da wir bisher Bedenken hatten, mehr als eine Mahlzeit auszulassen, haben wir das jetzt noch nicht versucht zu erzwingen.

Das klang dann in der Stillpropaganda doch einfacher - abpumpen, und dann können Vater oder Oma auch mal füttern. Und die Mutter darf sich auch mal länger als eineinhalb Stunden vom Kind entfernen. Nicht mit unserem Kind (auch manch anderes Kind ist da wohl so wählerisch, wie wir inzwischen erfahren durften).

Neulich der erste Versuch endlich mal wieder schwimmen zu gehen: gleich nach dem Stillen Badeanzug und Handtuch gepackt, Kind beim Vater gelassen, schnell mal ins Freibad. Auf die Idee waren leider alle andern Stadtbewohner auch gekommen: Die Schlange war so lang, dass der Ausflug absehbar zu lange gedauert hätte, bin sehr frustriert nach Hause gefahren.

Gestern dann der erste Ausflug an einen Badesee, Oma + Vater, Mutter, Kind. Während Oma und Mutter dann Schwimmen waren hat der Vater ein paar Runden mit dem Kinderwagen gedreht. Die Mutter (schwomm mit häufigem Blick auf die Uhr) wurde dann schon lautstark erwartet, als sie endlich wieder aus dem Wasser kam. Allerdings erst mal als Futterquelle auch lautstark abgelehnt - das ist nicht meine Mutter, das ist ja viel zu kalt. Ein Windelwechsel später war das Kind dann zum Glück etwas toleranter und die Milchquelle auch schon etwas aufgewärmt.

Der Vater kam schon wieder aus dem Wasser (ihm war es zu kalt :-) ), da war sie immer noch am Trinken. Das erste mal Open Air. Schön wars.