Wir essen selbstgemachten Bananenquark.
Sie ignoriert den Löffel und steckt die Finger der rechten Hand in den Quark und leckt dann den Quark von den Fingern ab.
Ich gebe Ihr den Löffel in die rechte Hand: "Das klappt doch besser mit dem Löffel". Sie schaufelt Quark auf den Löffel - und steckt die Finger der linken Hand in den Quark auf dem Löffel und leckt sie ab.
Schön, wenn auf den mütterlichen Rat gehört wird!
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Freitag, 5. April 2013
Dienstag, 1. Januar 2013
Verbale und nonverbale Kommunikation
Sie steht in der Küche, streckt den Arm Richtung Lichtschalter aus, hält die Hand flach hoch und sagt "Auf". Ich schalte das große Licht an. Sie nickt freundlich, schaut in Richtung Küchenzeile und sagt noch mal "Auf". Ich schalte das Licht in der Küchenzeile auch an. Sie grinst mich freundlich an und nickt.
Dann deutet sie auf ihren Bauch und sagt "Bauch" ... und meint damit, daß sie Hunger hat.
Der Wortschatz ist noch sehr beschränkt, aber auch mit den 20 bis 30 Wörtern die sie so drauf hat (und die wir verstehen), kann man sich schon ein wenig verständigen.
Dann deutet sie auf ihren Bauch und sagt "Bauch" ... und meint damit, daß sie Hunger hat.
Der Wortschatz ist noch sehr beschränkt, aber auch mit den 20 bis 30 Wörtern die sie so drauf hat (und die wir verstehen), kann man sich schon ein wenig verständigen.
Freitag, 14. Dezember 2012
Zimtsterne
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| Zimtsterne erster Versuch: Zu groß ausgestochen und zu dicht gepackt |
Wir hatten hier noch nie große Plätzchennot, wir bekamen von unseren Müttern erfreulich wohlschmeckende Plätzchen in großer Vielfältigkeit und guten Mengen. Beide backen unterschiedliche Sorten, nur Vanillekipferl gibts von beiden - die schmecken beide gut, die einen eher süßer krümeliger die anderen ein bisschen fester und weniger süß, aber beide sehr lecker.
Nur Zimtsterne gabs nicht, obwohl die bei uns jeder mag. Ich hatte mich schon mal vor Jahren dran probiert, das Ergebnis war durchaus lecker, aber die Herstellung war schon mühselig und irgendwie war ich nicht mehr dazu gekommen.
Dieses Jahr bin ich beim Bloglesen über ein Rezept für Zimtsterne gestolpert und musste das gleich mal umsetzten. Außerdem hatten wir noch verschiedene Mandeln (gehobelt, gestiftelt, ganz) die auch mal weg mussten (Mandeln hacken geht übrigens prima mit dem Zerkleinerungsaufsatz für den Stabmixer).
Beim ersten Versuch hatte ich zum Ausstechen nur die große Sternform gefunden und das ganze versucht auf einem Backblech unterzubringen, daß war dann schon ein wenig mühsam alle unterzubringen und leider sind nachher auch ein paar mit dem Zuckerguß zusammengeklebt und/oder beim Runterholen unten ein wenig hängengeblieben. Der "Ausschuß" schmeckt natürlich genauso gut, aber ist eben optisch nicht perfekt.
Beim zweiten Versuch mit kleiner Sternform und auf zwei Backblechen ging es schon besser!
Und so gab es auch genug Zimtsterne, daß ich mal nicht nur Plätzchen entgegengenommen habe sondern auch ein paar zurück geben konnte.
Unsere Tochter mag Zimtsterne (und andere Plätzchen) übrigens auch und weiß genau wo die Dose steht. Regelmäßig müssen die strengen Eltern davon überzeugt werden, daß mal etwas hergegeben wird (dabei sind wir böse und geben keine Plätzchen, wenn es in weniger als einer halben Stunde eine richtige Mahlzeit gibt, sehr hartherzig)).
Meine Tipps:
- zwei Backbleche, große Abstände, auch wenn die Sterne nicht aufgehen
- kleine Stern-Form
- die Glasur sehr fest schlagen, die Masse muss dickflüssig sein und ist dann ausreichend für sehr dicken Auftrag (nicht wie dünner Zuckerguß sondern eher wie Baiser-Masse)
- Backpapier oder sehr gründlicher Fett-Mehl-Auftrag auf dem Backblech (das ganze ist klebrig)
- ich habe auf einer Glasplatte ausgerollt und zum Ausrollen nicht die übliche Holznudelrolle verwendet sondern eine kleine Stahlisolierkanne (besser abwaschbar) - (hatte ich schon erwähnt, daß die Masse SEHR klebrig ist?)
- Einen Teil der Zimtsterne mit Leuten tauschen, die andere gute Plätzchen machen :-)
P.S: Die Quelle für das tolle Zimt-Stern-Rezept hat noch eine Menge weitere Rezepte für Weihnachts-Plätzchen ... ob ich da dieses Jahr noch mehr mache, weiß ich aber noch nicht, man muß ja nicht übertreiben :-)
Donnerstag, 16. Februar 2012
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Stillpropaganda vs. Realität
Warum ist eigentlich so viel Propaganda fürs Stillen nötig fragte ich mich vor mehr als vier Monaten (das geht nicht nur mir so). Ist ja toll wenn erzählt wird wie es funktioniert und worauf frau achten muss. Aber das Stillen wird dermaßen positiv dargestellt dass ich da gelegentlich schon ein wenig verwundert war.
Meine gesammelten schlechten Erfahrungen nach über vier Monaten: Die Propaganda braucht es, um die Frauen bei der Stange zu halten.
Was dann schon faszinierend ist, festzustellen wie schwer die nassen Windeln sind. Und wie sehr das Kind gewachsen ist. Alles aus dieser Milch die sie bei mir abzapft. Aber trotzdem: wir fangen gerade mit Beikost an. Von zwei bis drei Teelöffeln Karottenbrei wird mein Kind zwar noch nicht satt, aber das wird schon noch ...
Meine gesammelten schlechten Erfahrungen nach über vier Monaten: Die Propaganda braucht es, um die Frauen bei der Stange zu halten.
- Am Anfang schmerzt es sehr (später manchmal auch, Milchstau oder wunde Brustwarzen weil man das Kind zu lange hat trinken lassen, Kind das einem beim Wickeln tritt, BH der drückt ...). Wichtig ist auch die richtige Haltung, ich habe mir am Anfang die Schulter verrissen - im Krankenhaus wurde das nicht richtig gezeigt.
- Frau kleckert sich und Umgebung mit Milch voll wenn sie keinen BH trägt (welche anfangs alle! drücken). Der Milchspendereflex wird übrigens auch durch Schreien des Kindes aber auch durch Kuscheln mit dem Kind ausgelöst. Weshalb bei uns der Vater viel unverkrampfter mit dem Kind kuscheln kann :-/
- Milch abpumpen geht bei mir prima, nur die Empfängerin will nix davon wissen die gewonnene Flüssigkeit aus dem Fläschchen zu trinken (gut, schon seit mehr als zwei Wochen nicht mehr probiert).
- Essen darf man nicht alles, wenn ich nicht aufpasse bekommt mein Kind Blähungen oder einen wunden Hintern (beides sehr aua und mit Geschrei verbunden).
- mein Genießer-Kind will tagsüber lange trinken - und häufig. Stillprotokoll von gestern:
- rechts von 0740-0810, 30 Minuten
- links 0927-0953, 26 Minuten
- rechts 1111-1141z, 30 Minuten (das z steht für „Zwangstrennung“(wie beim DSL-Provider), wenn ich nach mehr als einer halben Stunde glaube, das mein Milchvampir nur noch zum Vergnügen nuckelt und mir die Andockstelle langsam doch weh tut. Wenn sie danach noch nach mehr verlangt, gibt es die andere Seite)
- links 1241-1301, 20 Minuten, danach hat sie bis ca 1530 geschlafen
- rechts 1555-1626, 31 Minuten
- links 1742-1812z, 30 Minuten
- rechts 1919-1958, 39 Minuten
- links 2106-2140z, 34 Minuten
- rechts 2243-2313z, 30 Minuten
Was dann schon faszinierend ist, festzustellen wie schwer die nassen Windeln sind. Und wie sehr das Kind gewachsen ist. Alles aus dieser Milch die sie bei mir abzapft. Aber trotzdem: wir fangen gerade mit Beikost an. Von zwei bis drei Teelöffeln Karottenbrei wird mein Kind zwar noch nicht satt, aber das wird schon noch ...
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