"Kartoffelecken - Die mögen auch die Papas gerne" (Baby-Ernährung, Barbara Dohmen, Trias-Verlag, 2010)
Na prima, Frau Dohmen (oder ist der flotte Spruch vom Verlag?). Mein Mann, der Vater meiner Tochter, mag auch: Gemüsesuppe (ja, darf man auch Minestrone nennen, ist aber trotzdem trotzdem Gemüsesuppe), Grünkernsuppe, Fladenbrot, Polenta (die mag meine Tochter nicht), Couscous, Reis mit "Pünktchen" (Gemüse), Blinis (vermute ich), Kartoffelpuffer (mit oder ohne Karotten und Nuss), Hirsebälle, Spinat mit Reis, Falafel, Kartoffelkuchen, Kartoffelpüree (ohne Erbsen, die soll er nicht essen), Ratatouille (wg. Zuchinigehalt bei mir nicht so beliebt), Wirsing, Porree, Spinat, Gemüse im Backteig (sorry, "Gemüsetempura"), Wok (sehr lecker, wenn Herr Tagge wokt), Lauchtorte, Gemüserisotto ...
Und er macht Aufläufe, für die ich ihn glatt nochmal heiraten könnte. (Zur Zeit kocht er auch häufiger als ich, deswegen habe ich die Inspiration aus dem Buch bisher noch nicht so häufig gebraucht wie gedacht).
Weitere direkt Väter-diskriminierende Stellen sind mir jetzt nicht aufgefallen ... die Themen zu Ernährung usw. wirken auf mich informierten Laien korrekt und auch verständlich.
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Dienstag, 28. August 2012
Montag, 27. August 2012
Gelegenheit, ein Gedicht auswendig lernen
Früher Nachmittag. Kind und Mutter haben Urlaub. Das Mittagessen wurde mit großem Vergnügen (fast selbstständig) verspeist. Und nach ein wenig krabbeln, an der Hand gehen (die Mutter wird schön durch die Gegend gesteuert), mit dem Rollfahrzeug fahren wird das Kind dann doch so langsam ein wenig kuschelig-quengelig.
Müde ist das Kind. Aber zum Einschlafen braucht man einen Auslöser.
Man kann ein Buch vorlesen - "Wenn kleine Tiere müde sind" ist bei uns beliebt. Mein Mann kann es von vorne bis hinten auswendig. Ich fast ...
Aber eigentlich sind die kleinen Tiere abends müde (auch die nachtaktiven Tiere wie Igel - zuviel Logik und Naturkunde sollte man in Bilderbüchern nicht erwarten).
Deswegen lese ich was anderes vor, ein Gedicht, das ich schon lange mal auswendig lernen wollte: "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". So vier, fünf mal hintereinander - und die kleinen Augen sind zugeklappt, tiefe Atemzüge zeigen: Mission erfüllt, Kind schläft.
Mal sehen, wann ich das Gedicht nicht mehr ablesen muß ...
Müde ist das Kind. Aber zum Einschlafen braucht man einen Auslöser.
Man kann ein Buch vorlesen - "Wenn kleine Tiere müde sind" ist bei uns beliebt. Mein Mann kann es von vorne bis hinten auswendig. Ich fast ...
Aber eigentlich sind die kleinen Tiere abends müde (auch die nachtaktiven Tiere wie Igel - zuviel Logik und Naturkunde sollte man in Bilderbüchern nicht erwarten).
Deswegen lese ich was anderes vor, ein Gedicht, das ich schon lange mal auswendig lernen wollte: "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". So vier, fünf mal hintereinander - und die kleinen Augen sind zugeklappt, tiefe Atemzüge zeigen: Mission erfüllt, Kind schläft.
Mal sehen, wann ich das Gedicht nicht mehr ablesen muß ...
Dienstag, 18. Oktober 2011
Anmerkungen und dunkelfeministische Abschweifungen zum Buch "Muttergefühle. Gesamtausgabe"
Rike Drust: Muttergefühle. Gesamtausgabe
Verlag: C. Bertelsmann, 2011
ISBN: 978-3-570-10097-4
Netter kurzweiliger Lesestoff, habe es heute kurz nach Mittag bekommen und mit kurzen Pausen durchgelesen. Vieles finde ich sehr gut getroffen und teilweise sehr lustig geschrieben. Manches kenn ich noch nicht, wir sind ja erst seit viereinhalb Monaten Eltern, Spielplatzbesuche, Trotzalter und vieles mehr warten noch auf uns. Sehr schön der Grundsatz, daß "anders" nicht "falsch" heißt z.B. bei Erziehungsmethoden und Lebensstilen.
Ein Haar in der Suppe finde ich leider schon: Wunschzustand (sowohl anscheinend bei der Autorin als auch bei mir): Beide Eltern kümmern sich gleich viel ums Kind. Im Buch kommt dann aber mindestens zweimal das Argument "der Mann verdient ja mehr" (deswegen arbeitet die Autorin weniger und kümmert sich normalerweise drum, wenn das Kind krank ist, etc.).
Nein, nein, nein, daß lasse ich für mich nicht gelten, schade wenn sich damit heute noch (IMHO viel zu viele) Frauen die Füße auf den Boden nageln lassen ... Oder ist das nur die freundliche Umschreibung für: "Verdammt, ich *als Frau* verdiene so wenig, das ich meine Familie nicht durchbringen könnte". Was natürlich auch heute noch vorkommen kann, auch bei gut gebildeten Frauen und dann schon sehr unfair und ungerecht ist. Das sollte aber keine mehr als selbstverständlich hinnehmen, *kraftwort, zensiert*.
(Werbung: Junge Frauen, geht z.B. in die IT, da verdient ihr nachher mehr.)
Wogegen ich nichts habe: Daß sich alle selbst aussuchen sollen, wieviel Anteile der Familienarbeit sie machen wollen, in fairer Absprache mit dem Partner. Das dies aufrecht und freiwillig passiert und nicht mit beschämten Blick auf den Lohnzettel, das wäre doch schön, Schwestern. Vorher nix von "wir sind doch alle gleichberechtigt" murmeln bitte (nicht missverstehen, da habe ich die Autorin nicht dabei erwischt, aber manche Frau meiner Generation und jünger glauben ja, Feminismus wäre nicht mehr nötig heute).
*murmelte sie zornig in Ihr Blog und entschwand, um das von der 3ten Impfung angeschlagene Kind zu stillen*
Nachtrag (2011-10-27): Rike Drust schreibt auch ein Blog: infemme.twoday.net
Verlag: C. Bertelsmann, 2011
ISBN: 978-3-570-10097-4
Netter kurzweiliger Lesestoff, habe es heute kurz nach Mittag bekommen und mit kurzen Pausen durchgelesen. Vieles finde ich sehr gut getroffen und teilweise sehr lustig geschrieben. Manches kenn ich noch nicht, wir sind ja erst seit viereinhalb Monaten Eltern, Spielplatzbesuche, Trotzalter und vieles mehr warten noch auf uns. Sehr schön der Grundsatz, daß "anders" nicht "falsch" heißt z.B. bei Erziehungsmethoden und Lebensstilen.
Ein Haar in der Suppe finde ich leider schon: Wunschzustand (sowohl anscheinend bei der Autorin als auch bei mir): Beide Eltern kümmern sich gleich viel ums Kind. Im Buch kommt dann aber mindestens zweimal das Argument "der Mann verdient ja mehr" (deswegen arbeitet die Autorin weniger und kümmert sich normalerweise drum, wenn das Kind krank ist, etc.).
Nein, nein, nein, daß lasse ich für mich nicht gelten, schade wenn sich damit heute noch (IMHO viel zu viele) Frauen die Füße auf den Boden nageln lassen ... Oder ist das nur die freundliche Umschreibung für: "Verdammt, ich *als Frau* verdiene so wenig, das ich meine Familie nicht durchbringen könnte". Was natürlich auch heute noch vorkommen kann, auch bei gut gebildeten Frauen und dann schon sehr unfair und ungerecht ist. Das sollte aber keine mehr als selbstverständlich hinnehmen, *kraftwort, zensiert*.
(Werbung: Junge Frauen, geht z.B. in die IT, da verdient ihr nachher mehr.)
Wogegen ich nichts habe: Daß sich alle selbst aussuchen sollen, wieviel Anteile der Familienarbeit sie machen wollen, in fairer Absprache mit dem Partner. Das dies aufrecht und freiwillig passiert und nicht mit beschämten Blick auf den Lohnzettel, das wäre doch schön, Schwestern. Vorher nix von "wir sind doch alle gleichberechtigt" murmeln bitte (nicht missverstehen, da habe ich die Autorin nicht dabei erwischt, aber manche Frau meiner Generation und jünger glauben ja, Feminismus wäre nicht mehr nötig heute).
*murmelte sie zornig in Ihr Blog und entschwand, um das von der 3ten Impfung angeschlagene Kind zu stillen*
Nachtrag (2011-10-27): Rike Drust schreibt auch ein Blog: infemme.twoday.net
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